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Link Das Thema »Staub« ist Reiz genug, sich diesmal dem Schwarzweißdruck hinzugeben und diese Bescheidenheit auf 192 großen Seiten zu feiern. Herausgekommen ist eine Ausgabe, die in drei Teilen Platz schafft und Spuren hinterlassen will.
Im ersten Teil der Staub-Ausgabe werden fremde Keller beleuchtet, Menschen zu ihren Vorräten und Nachlässen befragt, in Zwischenablagen jahrelang angesammelte Geschichten und längst verstaubte Trophäen zu Tage befördert, sowie über die Haltbarkeit von digitalen Daten spekuliert.
Der zweite Teil illustriert mit optimistischem Fortschrittsglauben eine Zukunft mit Smart Dust, in der aus Computern längst fleißige »intelligente« Staubkörnchen geworden sind, die sowohl für den Haushaltsputz als auch für den Weltfrieden verantwortlich sind.
Aus Fragmente einer riesigen Collage besteht die »echtzeit03.3«, zusammen bilden sie das Panorama eines ständigen Kreislaufs aus Aufbauen, Abreißen und Rekonstruieren.
Ein Umschlag aus feinem Pergamyn ist von Hand besiebdruckt und garantiert die Einzigartigkeit jedes der 1000 Exemplaren. Und die Musik der beiliegenden CD lädt zum Schwelgen und Staubwischen ein.